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Chia-Samen – Alles was man wissen muss

Chia-Samen gilt als Gesund, man nennt ihn sogar “Superfood” und kann beim Abnehmen helfen. Verdienen die Chiasamen zurecht so viel Aufmerksamkeit? Wie wertvoll sind sie und was können sie?

Chiasamen – das mexikanische Gold

Ethnobotanische Untersuchungen des Gebietes ergaben, dass Chia zunächst erst einmal als Heilmittel genutzt worden ist. Hierzu fanden sich unterschiedliche Rezepte, die jedoch keiner bestimmten Krankheitsdiagnosen zugeschrieben werden konnten.

 

Alles, was man über Chia-Samen wissen muss

Alles, was man über Chia-Samen wissen muss

 

Eine weitere Anwendung des Chia, in der Menge die Verwendung der Samen, bestand darin Gottesbildnisse aus einem Teig aus Chia zu backen. Dieses Gebäck wurde nach speziellen Zeremonien zur Anbetung gemeinschaftlich gegessen. Vermuten lässt sich, dass sich daraus eine körperliche und geistige Kraft entwickelte, die der Bewältigung des Alltag der Stammesmitglieder zugutekam.

Auch heute wird dem Chia eine stärkende Wirkung auf den Körper zugesprochen.

In späteren Zeiten entwickelten sich die landestypischen Gebäcke, wie Tortillas, die mittels einem Mehl- Brei aus dem Samen der Chiapflanze hergestellt wurde. Somit entwickelte sich Chia zu einem Grundnahrungsmittel für die Bevölkerung.

Bekannt wurde Chia weltweit durch einen Drink des Gewinners des 100 Meilen – Laufes, eines Indianer, in den USA im Jahr 1997. Dieses Getränk wurde aus Chia hergestellt und erfreute sich bald großer Beliebtheit unter Sportlern. So sprach man dem Chia Samen ebenfalls den Titel Superfood zu.

Der Anbau in heutigen Zeiten erfolgt vorwiegend in Mexiko und Guatemala. Erhältlich sind die getrockneten Samenkörner in Biomärkten und im Onlinehandel.

Was Chia für den Menschen so wertvoll macht

  • Neben den wertvollen Antioxidantien, die für den positiven Einfluss auf den Prozess der organischen Alterung des Menschen verantwortlich sind verfügt Chia über Omega 3 Fettsäuren, die sich ebenfalls in frischem Fisch befinden.
  • Diese Fette sind ungesättigt, deshalb für den Körper bestens verwertbar und trägt keinesfalls zu Gewichtszunahme vor.
  • Omega 3 Fettsäuren unterstützen effektiv das Herz- Kreislauf- System und schützen es vor Erkrankungen.
  • Des Weiteren wirken sie positiv auf die menschliche Hirnleitung, was sich auf die Merkfähigkeit und Konzentration auswirkt.
  • Säuglinge und Kinder im Wachstum sollen ganz besonders von diesen wertvollen Fettsäuren profitieren, weil es hier ebenfalls eine unterstützende Wirkung aufweist.

Wie Chia in den Speiseplan integriert werden kann

Chiasamen sind äußerst vielfältig in der heimischen Küche einsetzbar. Sie können gedünstet, geröstet, gekocht, als Zusatz zu Reisgerichten, und auch roh gegessen werden.

Wegen des nussigen Geschmacks empfiehlt es sich, den rohen oder in der Pfanne ohne Fett gerösteten Chia über das morgendliche Müsli zu geben oder unter Fruchtquark oder Joghurt zu rühren.

Selbst hergestellte Müsliriegel mit Chia, Trockenfrüchten und Nüssen bieten einen gesunden Zwischensnack im Berufsalltag, beim Sport oder auf Wanderungen und auf Reisen.

Wie viel Chia Samen darf es am Tag sein?

Chia Samen darf nicht in großen Mengen verzehrt werden. Empfohlen werden nicht mehr als 15 Gramm pro Tag.

Wer muss aufpassen und vorher mit seinem Arzt über das Super Food sprechen?

So gesund Chia auch ist, so hat jedoch alles, was eine Wirkung hat auch eine Nebenwirkung. Chia Samen ist nichts für Menschen die Blutverdünner nehmen müssen oder Probleme mit der Blutgerinnung haben. Vor operativen Eingriffen sind Chia Samen also tabu.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, z.B. auch, wenn sie zu niedrigen Blutdruck haben oder Allergiker sind, dann ist Chia Samen wahrscheinlich auch kein Superfood für Sie.

Wem wir dieses Nahrungsmittel verdanken

Anders als bisher vermutet und verbreitet waren die ersten Stammesvölker, welche Chia anbauten, die Teotihuacán, und nicht die Azteken, die erst später in diesen Landstrich einwanderten.

Nachdem sich auch die Azteken in das Hochland Mexikos ansiedelten übernahmen sie die ebenfalls den Anbau des Chia und führten diesen fort.

Jedoch geben alte Schriften der Azteken aus dem 16. Jahrhundert in umfangreicher Weise Auskunft über den Anbau und die Verwendung des Chia im täglichen Leben, weshalb auch ihnen die Entdeckung zugesprochen worden ist.


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